Krebs Besieger

Einmal in die Hölle und wieder zurück

Warum dieser Blog? – Ein Vorwort

Heute ist der 07.06.2017. Die Sonne versteckt sich so halb hinter einer löchrigen Wolkendecke. Für einen Tag im Juni ist es allerdings ziemlich windig. Am 05.05.2017 war das Wetter schlechter. Besonders um die Mittagszeit. An diesem Tag bekam ich die Diagnose Krebs. Und alles änderte sich.

Vor ein paar Tagen, am 04.06.2017 lernte ich Eli kennen. Sie ist die Cousine meines Schwagers in Spe Christoph und hatte vor einiger Zeit einen ähnlichen Befund. Sie erzählte mir in ein paar Sätzen ihren „Weg“ von der ersten Diagnose bis zur Reha-Maßnahme und wie wichtig es sei, ein festes soziales Umfeld um sich zu haben. So viel kann ich jetzt schon sagen, das habe ich. Ich sagte Eli, dass ich ein Buch schreiben wolle, um diese Phase meines Lebens für mich zu verarbeiten. Nicht unbedingt, um mich anderen mitzuteilen und erst recht nicht, um einen therapeutischen Ratgeber zu veröffentlichen. Ich bin zwar ein extrovertierter Typ mit einem hohen Mitteilungsbedürfnis, aber soweit sollte meine Absicht dann doch nicht gehen.

„Schreib doch einen Blog über Deine Krebserkrankung“, war Elis einziger Satz dazu und der saß. Noch am gleichen Abend durchforstete ich das Internet nach Stichworten zum Thema „Blog“. Wie schreibt man einen Blog? Welche technischen Voraussetzungen brauche ich? Was wird das kosten? Mein Arbeitskollege Stefan half mir dabei, innerhalb von wenigen Minuten, die Voraussetzungen für einen Blog zu schaffen, inkl. URL (www.krebs-besieger.de), Layout, Webspace, etc. Danke Stefan!

Momentan habe ich noch nicht wirklich einen Fahrplan, wie ich den Blog in den kommenden Wochen und Monaten strukturieren und in welchen Zeitintervallen ich Beiträge schreiben werde. Auch über Menüpunkte und zusätzliche Elemente habe ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht. Hier seid Ihr herzlich eingeladen, Wünsche oder Ideen zu äußern. Was interessiert Euch? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? In erster Linie in Bezug auf Themen rund um Krebserkrankung und Therapieformen.

Dieser Blog ist KEIN Ratgeber und auch KEIN wissenschaftliches Nachschlagewerk. Er hat auch nicht das Ziel, eine möglichst hohe Zahl an Lesern bzw. „Followern“ zu generieren. Der Blog soll auch nicht bei Google unter den Top 10 der Suchtreffer erscheinen. Diese Rankingplätze überlasse ich gerne denjenigen, die mit ihren Webauftritten Geld verdienen müssen. Allerdings: ich müsste lügen, wenn ich mich nicht über den einen oder anderen Besucher auf meinem Blog freuen würde. Und natürlich freue ich mich, wenn der/die eine oder andere meine Gedanken, Ideen und Erfahrungen für sich annehmen und gebrauchen kann und Mut fasst. Der Blog soll witzig, traurig, spannend, kurzweilig sein. Er soll zum Nachdenken bewegen und zur Diskussion anregen. Er soll alle Facetten meiner Phase als Krebs- und Therapie-Patient – und auch ein paar Wochen davor und danach – abdecken.

In diesem Blog wird es um Erfahrungen mit Ärzten und Krankenhäusern gehen, um Untersuchungsmethoden und -Erfahrungen, um zwischenmenschliche Ereignisse mit der eigenen Familie, Freunden, Kollegen und lieben Menschen wie Krankenpfleger, Krankenhauspersonal und Menschen, die ich nicht kenne. Es wird um traurige Momente, um Glücksmomenten, um Glauben und Zuversicht. Um Angst und Lebensmut. Es wird eine „mitlaufende“ Geschichte sein und Ihr werdet teilweise sehr persönliche Einblicke in mein Leben bekommen. Und das ist auch gut so. Ich will Euch nicht betroffen machen. Denn ich selber bin ein lebenshungriger Mensch. Ihr könnt auf diesem Wege vielmehr nachvollziehen, wie es mir so geht und was mich so beschäftigt. Dinge, über die ich einfach nicht spreche. Nicht weil ich es nicht will, sondern weil ich nicht alle meine Gedanken offen legen kann. Meistens aus zeitlichen Gründen.

Heute ist der 07.06.2017. Am 04.05.2017 wurde ich zum ersten Mal operiert. Am 05.05.2017 bekam ich die Diagnose Krebs. Am 19.06.2017 beginnt meine Chemo- und Strahlentherapie. In meinem nächsten Blog-Beitrag werde ich Euch von der Phase vor meinem Krankenhausaufenthalt erzählen.

Bis bald und viele liebe Grüße, Christian

 

 

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26 Kommentare

  1. Hallo mein lieber Christian, wie ich jetzt auf Deinen Blog antworten kann, weiß ich nicht wirklich, bin ja schließlich 60 Jahre und nicht von der Genaration Internet, aber ich versuch es halt.
    Zunächst einmal sei Dir gesagt, dass der Krebs Dich nicht hat, mit anderen Worten: ,,Du bist bald wieder gesund und Du beherrscht ihn und nicht umgekehrt.
    Zum zweiten aber erwächst Dir aus dieser Geschichte ein Rundumblick, sprich ein Röntgenblick, der Dir vor Augen führen wird, was in Deinem Leben wirklich wichtig ist und was nicht.
    Lass Dich von nichts und niemandem beeindrucken, denn den Kampf gewinnst Du, wenn Du an Dich und Deine Stärke glaubst!
    Manchmal sind es die lieben Mitmenschen, die Dich unbeabsichtigt mit einer dummen, unsensiblen Äußerung in ein schwarzes Loch stoßen, aber das hat nichts mit Dir zu tun!
    Lass Dich von keinem Kommentar, welcher Art er auch sein mag, beeinflussen und denke daran, dass Du der Krebsbesieger bist!!!“

    • CP

      10. Juni 2017 at 12:33 am

      Liebe Claudia, Deine Zeilen und Deine Wünsche tun mir besonders gut. Nicht in erster Linie die Wörter schwarz auf weiß. Sondern zu wissen, wer sie geschrieben hat. Ihr seid eine so wunderbare Familie und ich bin so glücklich, dass ich Euch kennen gelernt habe und nun als wundervolle Menschen um mich herum habe. Vielen lieben Dank!!!!!

  2. Schiele, Irmgard

    7. Juni 2017 at 5:15 pm

    Hey Christian, ich bin Ellis Ma. Eben schickte sie mir den Link und schon bin ich dabei. Es berührt mich , ich kann das derzeit nicht in Worte fassen. Nur soviel…geh deinen Weg, horch in dich hinein und gib Du das Tempo jeglicher Hilfe vor. Unbekannterweise und dennoch herzliche Grüße aus der Stadt am Teuteburger Wald.

    • CP

      10. Juni 2017 at 12:29 am

      Liebe Irmgard, ich freue mich sehr über Deinen Eintrag – unbekannterweise… Aber irgendwie verbindet und dann doch eine ganze Menge. Denn ohne Eli würde ich jetzt nicht hier sitzen und vor lauter Zuspruch Pipi in den Augen haben. Alles Liebe, alles Gute, Christian

  3. Christian!!!
    Menschenskinder – das haut mich jetzt von den Socken und Chapeau für deinen Mut, hiermit an die Öffentlichkeit zu treten.

    Mir fallen sofort unsere vielen unvergesslichen Momente ein, in denen ich dich als besonders charakterstarken und lebensfrohen Freund kennengelernt habe.
    Ich wünsche dir und deiner Familie alle Kraft der Welt und solltest du mal wieder Lust auf Dummfug haben, lass es mich wissen, dann bin ich da.

    Herzliche Grüße,
    Till

    • CP

      10. Juni 2017 at 12:19 am

      Lieber Ritter Till, danke für Deine lieben Wünsche und Deine aufmunternden Worte zum Blog. Die prompte Reaktion von zahlreichen Rittern ist klasse. Spätestens Karneval trinken wir wieder ein Kölsch zusammen. Liebe Grüße, Ritter P.

  4. Klaus Köhler

    8. Juni 2017 at 8:14 am

    Hallo Christian,
    Bob hat uns (Deinen Ritterköpp) eben Deinen Link geschickt.
    Puh. Das hat erstmal gesessen. Ich wünsche Dir viel Kraft und insbesondere viel Ausdauer bei evtl. länger anstehenden Krankenhausaufenthalten. Ich spreche da ja leider aus Erfahrung.
    Du schasst das, lass Dich nicht unterkriegen.
    Soweit ich das eben überblickt habe, schicken Dir viele „Ritter“ ihre besten Wünsche. Du hast ja leider den Chat vor einigen Wochen verlassen.
    LG
    Klaus

    • Ritter Frösti

      8. Juni 2017 at 8:50 am

      Hallo Christian. Ich wünsche Dir, dass Du den Krebs besiegst! Hab die Kraft und die Geduld, vor allem in den Phasen, wo Du mal down sein wirst. Respekt vor dem Mut, Deinen Weg und Deine Gedanken öffentlich zu teilen. Alles Gute – F*** Cancer

      • CP

        10. Juni 2017 at 12:22 am

        Lieber Ritter Frösti, Vielen Dank für Deine aufmunternden und offenen Worte, auch wenn es mal schlecht laufen sollte. Die werden auch kommen. Aber Dank Euch Rittern und all meinen Freunden ist der Blick nach vorne gerichtet. Liebe Grüße, Ritter P.

    • CP

      10. Juni 2017 at 12:26 am

      Lieber Klaus, ich danke Dir für Deine aufmunternden Worte. Es war all die Jahre immer wieder schön, mit den Rittern trinken und feiern zu können. Jetzt ist es einfach nur grandios, welche mentale Unterstützung ich durch Euch Ritter bekomme. Der Grund meines Ausscheidens aus dem Chat war, dass Du versehentlich meine alte Nummer hattest und Du damit meine Ex-Frau eingeladen hast, die sich natürlich prompt wieder verabschiedet hat. Aber jetzt bin ich wieder dabei. Liebe Grüße und bis bald, Ritter P.

  5. Lieber Chris,

    vor kurzem noch haben wir uns auf der Messe gesehen und über geschäftliches geplaudert. Alles unwichtig jetzt! Konzentriere Dich darauf den Kampf anzunehmen, bereite dich gut vor und vor allem f*** den Krebs!!!
    Wir sind alle an deiner Seite: Einer für Alle, Alle für Einen!

    • CP

      10. Juni 2017 at 12:16 am

      Lieber Ritter Güssi, schön, von Dir zu lesen. Ich weiß, Eure riesige „Anteilnahme“ der Ritter zu schätzen. Einer für alle, alle für einen!!! Danke Dir und liebe Grüße, Christian

  6. Lieber Christian,

    Was für eine Nachricht. Wünsche dir die notwendige Kraft, diese Schlacht gut durchzustehen! Sicher wird es dabei Tiefpunkte geben, aber diese werden immer von Höhen abgelöst. Drücke die Daumen!!

    Viele Grüße
    Maik

    • CP

      10. Juni 2017 at 12:15 am

      Lieber Ritter Maik, ich danke Dir für Deine Wünsche und Dein Daumendrücken. Spätestens Karneval sehen wir uns wieder. Versprochen! Liebe Grüße, Christian

  7. Phillip Arens

    8. Juni 2017 at 10:39 am

    Lieber Christian!
    Ich bin gerade bei meiner Mutter in Dänemark und wir haben uns darin erinnert , dass unsere Eltern im Tennisclub in Refrath, stundenlang sich die Bälle und zuballerten und wir Kinder bei Günther Lehnen die Eistruhe plünderten. Das ist so ewig her.

    Ich wünsche Dir von Herzen Kraft!
    Phillip „Pippo“ Arens

    • CP

      10. Juni 2017 at 12:13 am

      Lieber Phillip, über Deine Wünsche freue ich mich besonders. Jahrelang haben wir uns nicht gesehen. Dass nun so ein Anlass dazu führt, dass wir uns schreiben, finde ich gar nicht so schlimm. So ist es eben. Ich habe genug Abwehrkräfte in mir, nicht zuletzt Dank der unzähligen „Dolomiti“ und „Flutschfinger“ aus Günthers Eistruhe. Liebe Grüße, Christian

  8. hallo Christian,
    unbekannterweise möchte ich dir auf deinem Weg , der dir bevorsteht…mit allem drum und dran… alles Gute wünschen, vor allem liebenswerte Menschen, die dich begleiten können. Denn ohne diese hätte ich es auch nicht geschafft.
    Alles Glück der Welt für dich.
    Herzliche Grüße Jutta

    • CP

      10. Juni 2017 at 12:09 am

      Hallo Jutta, ich freue mich, auch einen „unbekannten“ Kommentar auf meiner Seite zu haben. Der Blog ist gerade mal drei Tage alt und zieht schon große Kreise. Vielen Dank für Deine lieben Worte und auch für Dich alles Liebe und Gute, Christian

  9. Ritter Mathes

    8. Juni 2017 at 11:03 am

    Den Krebs besiegen heißt fürs Leben zu kämpfen. Du schaffst das bestimmt. Neben Kraft, Mut und den für dich richtigen Entscheidungen wünsche ich dir, dass du deinen Humor nicht verlierst. Mir hat mal eine Patientin erzählt, dass ihr herzhaft lachen am meisten durch die schwere Zeit geholfen hat. Ganz nach dem Motto „Lachen ist die schönste Art, seinem Gegner die Zähne zu zeigen“.

    • CP

      10. Juni 2017 at 12:08 am

      Lieber Ritter Mathes, ich danke Dir für Deine Wünsche und Zeilen. Ich bin guter Dinge, dass die Zeit schnell – und mit viel Lachen – vorbeigeht. Wir sehen uns. Liebe Grüße, Christian

  10. Christian,
    ich schäme mich. Bereits am 13.05. habe ich über den „Dorf-Funk“ von deiner Krankheit gehört. Natürlich ist man in dieser Situation erstmal tief betroffen, doch dann: habe ich dich und deine Krankheit total aus den Augen verloren.
    Ok, wir haben nicht viel miteinander zu tun, das letzte mal haben wir uns Karneval gesehen? Davor im Winterdorf.
    Als ich heute nochmals davon erfuhr, war das erste, was ich gemacht habe, die Abi-Zeitung (aus `97 – 20 Jahre her) rauskramen (sie liegt seit ewigen Zeiten in einem Schrank bei mir im Büro) und darin stöbern, was damals über dich geschrieben wurde. Ich zitiere eben den ersten Satz: „CP – Ein Freund, ein Spaßvogel, ein Kumpel oder vielleicht eine Nervensäge?“. Ich glaub das passt heute noch so.
    Zurück zu meinem „Vergessen“ deiner Krankheit: hm, ja, da hört man was furchtbares und vergisst es schnell wieder. Weil man vermutlich meint, tausend oder zehntausend wichtigere Dinge zu tun zu haben. Hier noch was abhetzen, da was werkeln… Aber das wesentliche: Zeit genießen, sich erinnern, Freunde und Familie, all das geht in unserer schnelllebigen Zeit irgendwie unter. Ja, bis man erinnert wird: es gibt wesentlich wichtigeres all den täglichen Wahnsinn im Büro nach Profit zu streben: nämlich Familie und Freunde.
    Traurig, dass so ein ekliger Anlass uns wachrüttelt.
    Ich wünsche dir auf deinem Weg in den kommenden Wochen/Monaten mit vollem Herzen nur das Beste! Wie deine URL schon hergibt: du wirst ein Besieger. Daran glaube ich. Sicherlich wirst du in deinen vielen Schritten nach vorne, Richtung Gesundheit, auch den ein oder anderen Schritte zurückgehen. Aber am Ende wirst du das Ziel erreichen!
    Ich halte mich via deinem Blog auf dem Laufenden. Schon jetzt freue ich mich dich spätestens im Winterdorf wieder zu sehen und dann natürlich an Karneval wieder. In alter Frische.
    Jetzt werd gesund! Denk an das Lächeln deiner Kinder, du brauchst sie, sie brauchen dich. Genauso wie deine Freundin.
    Ich zähl auf dich, PZ

    • CP

      10. Juni 2017 at 12:06 am

      Lieber Paz, ich danke Dir für Deine wirklich sehr schönen und aufrichtigen Grüße und Wünsche. In Deinen Sätzen steckt sehr viel Wahres drin. Schön, dass Du meinen Blog weiter verfolgen wirst. Demnächst geht es mit neuen Beiträgen weiter. Bis bald und liebe Grüße, Christian

  11. Oliver Lorentzen

    16. Juni 2017 at 12:40 am

    Mensch Christian,
    Ich habe gerade erst von Deinem Blog und Deiner Diagnose erfahren und bin zum einen erschüttert, aber auch schwer beeindruckt über Deinen Mut. Ich musste in der Familie auch schon mehrfach Bekanntschaft mit Krebs machen und ich kann Dir nur sagen: Es lohnt sich zu kämpfen! Mir kam gerade unser gemeinsamer Skiurlaub in der Schweiz wieder in den Sinn und was wir in dem Tipi für ne Gaudi hätten. Besinn Dich auf das Positive. Ich wünsche Dir viel Kraft und bin in Gedanken bei Dir!

    Toi-toi-toi

    Lore

  12. Lieber Christian,

    ein kluger Mann hat einmal gesagt, „Erfahrungen verändern Maßstäbe“ (Helmut Schmidt). Wahrscheinlich wird es Dir auch so gehen; zumindest in gewissen Maße. Nicht wissend – und ich lasse den Inhalt des Blogs bewusst beiseite – was so in Dir vorgegangen und noch vor sich geht, solltest Du Dir die wahren Worte von David Ben Gurion zu eigen machen: „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.“
    Ich wünsche Dir viel Kraft und viel Erfolg bei der Chemo und, dass Du weiter so heiter durchs Leben gehen wirst, Dirk

  13. Mein lieber, guter, langer Freund Christian! Du bist für mich immer derjenige, der sich mutig vor eine Menge stellt und den Mund aufmacht, wenn Unrecht geschieht. Du stellst dich vor deine Freunde – wie damals vor über 20 Jahren vor mich. Dass Du Krebs bekommen hast, das ist einfach ungerecht. Ich würde mich gerne für Dich vor diese furchtbare Krankheit stellen und sie verscheuchen. Geht leider nicht. Aber du bist stark und lebensfroh und hast liebe Menschen, die die Kraft geben. Und die Dir helfen werden, den richtigen Weg erfolgreich zu gehen. Als meine Schwester Anni gegen den Tumor in ihrem Kopf kämpfte halfen wir – Ihre Familie und Freunde – ihr zu siegen. Wir waren immer an ihrer Seite, haben ihr Mut gemacht und auch mal schwierige Entscheidungen abgenommen, wenn sie nicht mehr weiter wusste oder ihre Kraft und ihr Mut sie verließen. Anni hat ihre Krankheit besiegt. Trotz all der schweren einzelnen Schlachten, die es zu meistern galt, war sie stark genug und hat nicht aufgegeben. Anni (und auch ich in Angst um meine kleine Schwester) haben wirklich viele schlimme Tage gehabt. Diese Zeit werden wir alle nie vergessen und die Narben bleiben – im wahrsten Sinne des Wortes.
    Heute sind wir unendlich glücklich über und dankbar für jeden gesunden Tag. Krankheiten verändern Menschen, selten ist man danach wieder so, wie man vorher war. Und das ist gut. Eigene Wertvorstellungen verändern sich. Demut und Dankbarkeit für das Leben an sich sind große Geschenke, die wir durch die schwere Krankheit unserer Anni erhalten haben. Ich wünsche dir, dass wir uns bald gesund wiedersehen. Und ich dich wieder ohne diesen Kloß im Hals drücken darf. Ich denk an Dich, lieber Christian! Deine Eva

  14. Anni Heringhaus

    18. Juni 2017 at 1:57 pm

    Lieber Christian,
    ich habe vor einigen Tagen noch an dich gedacht und dann auf einmal von Eva gehört, dass du diesen Blog hast, um daraus unter anderem Kraft zu tanken und alles was ist und kommt zu verarbeiten. Das finde ich eine sehr schöne Idee!
    Ich schicke dir auf diesem Wege alle positiven Gedanken und Wünsche für deinen Sieg über den Krebs!
    Bitte bleib zuversichtlich und weiterhin so positiv, auch wenn es Talfahrten und dunkle Momente geben wird.
    Es gibt dafür auch eine Menge guter Mächte und Menschen, die bei dir sind!
    Ich kann dir sagen, dass sich durch eine „Krankheit“ das Leben und sein Sinn grundlegend verändern kann.
    Ich bin mir sicher: Alles wird gut! Habe Vertrauen in deine Selbstheilungskräfte und deinen inneren Medizinmann!
    Anbei noch ein Link Tipp:
    http://www.starkgegenkrebs.de/
    Ich denk ganz fest an dich, besonders ab morgen schicke ich dir und deiner Familie ganz viele Gebete und gute Gedanken!
    Alles Liebe und Gute für dich!
    Deine Anni

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